Zum Inhalt

Zur Navigation

Unternehmensnews


Hier finden Sie aktuelle News und Pressemitteilungen unseres Unternehmens. Gerne stellen wir Ihnen Bildmaterial sowie weitere Informationen zu unterschiedlichen Themen rund um Lithoz zur Verfügung. Senden Sie uns dafür einfach eine kurze Email mit Ihrem Anliegen und wir kümmern uns umgehend darum.

Wenn der Truthahn von „Thanks Giving“ wüsste, was würde er tun?

  
Ende September findet in Nürnberg die „AM Ceramics“ statt. Einer der Vortragenden tanzt dabei maßgeblich aus der Reihe. Sein Wissen hat weder mit Keramik noch mit 3D-Druck zu tun. Sein Fachgebiet ist das Innovationsmanagement. Warum Wolfgang Römer dennoch viel zu dem Thema Additive Fertigung von Keramik zu sagen hat, erfahren Sie im folgenden Interview.
 
  

Herr Römer, Sie werden am 26. September bei der AM Ceramics einen Vortrag zum Thema Innovationsmanagement halten. Warum interessiert Sie das Thema der Additiven Fertigung?

Ich finde es spannend in einem Bereich zu arbeiten, wo es viele Möglichkeiten für Innovation gibt, die aber von der Industrie noch nicht wahrgenommen wurden. Die Einsatzmöglichkeiten von AM Systemen im Keramikbereich sind noch nicht einmal ansatzweise entdeckt und bergen viel Potenzial in sich. Und ich glaube auch, dass es einen anderen Blickwinkel benötigt, um dieses zu heben.

 

Unternehmen stehen heute unter dem Druck immer wieder Möglichkeiten zu identifizieren, um neue Absatzmöglichkeiten für ihre Produkte zu erschließen. Dies passiert zumeist auf ihren angestammten Märkten wo die Kundenbedürfnisse bekannt sind. Dafür werden bestehende Produkte weiterentwickelt und adaptiert. Gängige Marktmechanismen werden dabei nicht mehr hinterfragt, es wird stets nur im eigenen Dunstkreis nach Lösungen und Möglichkeiten gesucht – und dadurch entstehen Scheuklappen, die ein branchenfremdes Unternehmen nicht hat. Es entstehen keine radikalen Innovationen.

 

Das Geschäftsmodell mit den „kleinen“ Innovationen funktioniert sehr gut – warum sollten Unternehmen Interesse an der Schaffung von radikalen Innovationen haben?

Lassen Sie mich das anhand eines Beispiels aus der Vergangenheit verdeutlichen. Wenn ich ein Besitzer einer Pferdekutsche bin und ich möchte mein Geschäft ankurbeln, dann kann ich mir eine größere Kutsche kaufen und mein Pferdegespann von vier auf sechs Pferden erhöhen. Die Folge davon ist, dass ich mehr Güter in kürzerer Zeit transportieren kann – das ist sehr gut, bis zu dem Zeitpunkt als Benz den Motor entwickelt hat. Dieses Beispiel ist kein Sonderfall – denken Sie an AirBnB oder iTunes – auch hier haben plötzlich Player eine wichtige Marktposition erlangt, die ursprünglich keinen Bezug zu dem Markt hatten, auf dem sie heute erfolgreich agieren. Wenn ich diese Beispiele bringe, fällt mir auch immer wieder die Geschichte vom Truthahn ein.

 

Jetzt bin ich gespannt. Was hat ein Truthahn mit dem Thema Innovation zu tun? 

Der Truthahn ist von Natur aus ein sehr scheues und misstrauisches Tier. Er muss sich erst an die Präsenz des Menschen gewöhnen. Der Mensch erlangt das Vertrauen des Tieres erst durch dessen tägliche Fütterung. Nach und nach fasst das Tier Vertrauen und wird gleichzeitig konditioniert. Es weiß: wenn sich die Tür zu seinem Stall öffnet, kommt der Bauer und füttert ihn. Die Folge ist, dass es bereitwillig Richtung Tür marschiert, sobald es diese knarren hört. Das einzige Problem das der Truthahn hat ist: er kennt „Thanks Giving“ nicht.

 

Überträgt man diesen Umstand auf die Unternehmenspraxis, so zeigt sich das Unternehmen zwar die Vorahnung haben, dass sich etwas auf ihren Markt radikal verändern könnte, aber sie nicht wissen wie oder ob sie darauf reagieren sollen. Dies geschieht vor allem dann, wenn das Unternehmen noch keinen Druck von außen spürt.

 

Bill Gates sprach 1995 im Rahmen einer Windows-Präsentation im Dachstuhl des Wiener Stephansdoms über das Internet. Zuerst sah er das Internet als Modeerscheinung, später hob er dessen, Bedeutung und Potenzial hervor, … Microsoft ist zwar immer noch ein wichtiger Branchenplayer, aber ihre einstige Stellung als Innovationsleader hat das Unternehmen verloren.

 

Wenn man den Einstieg zu einem bestimmten Zeitpunkt versäumt, wird aus einer Chance eine Bedrohung. Die darauffolgenden Reaktionen kennen wir beispielsweise aus der Musik- und Filmindustrie. Unternehmen hinken der Entwicklung hinterher und versuchen dann Mauern aufzubauen, um sich gegen die Bedrohungen zu schützen.

 

Was würden Sie Unternehmen raten, damit diese nicht das Schicksal von Truthähnen erleiden?

Manchmal ist es notwendig, an den gängigen Strukturen zu rütteln. Es heißt offen zu bleiben oder zu werden. Es erfordert Umsicht und es erfordert Freigeister die sich die Frage stellen: „Ist das wirklich so?“.

 

Hinterfragen wir unser Basismaterial oder Basisverfahren? Machen wir uns Gedanken über Funktionalitäten die möglich wären, würden wir alternative Materialien und Verfahren einsetzen? Stellen wir Überlegungen an, welche Bedürfnisse Kunden haben können, die nicht artikuliert werden, da sie den Kunden nicht bewusst sind? Diese nicht artikulierten Bedürfnisse bieten neue Chancen, sind das Ziel einer Innovation, sind radikale Innovationen. Hier ist vor allem auch die Reaktion von Vorgesetzten und Kollegen ein zentraler Punkt, wenn unkonventionelle Ideen, die häufig als verrückt bezeichnet werden, geäußert werden

 

Inwiefern spielen die Reaktionen von Kollegen und Vorgesetzten dabei eine Rolle?

Wenn wir visionäre Gedanken haben, fehlen uns oft genug zu Beginn die Worte, um diese zu beschreiben. Und häufig genug zerstören zu früh vorgebrachte Gegenargumente eine aufkeimende Idee. Die Bereitschaft zwei, drei Schritte weiterzugehen fehlt. Ergebnisorientiertes Innovationsmanagement ist der Alltag und steht dabei dem wahren Charakter des Innovationsmanagement diametral entgegen.

 

Es braucht Führungskräfte die Mut zur Ergebnisoffenheit haben und eine visionäre Unternehmenskultur fördern. Wir wissen, dass die mentalen Modelle der Führungskräfte einen maßgeblichen Einfluss auf die Ausgestaltung der Kultur im Unternehmen haben. Dies hängt aber auch davon ab, ob die Vision und das Kulturverständnis der Führungskraft nur ein reines Lippenbekenntnis ist, oder aus der eigenen Lebensphilosophie entspringt. Ein Beispiel dafür ist etwa der „theoretische Freiraum“ den ein Unternehmen seinen Mitarbeitern für neue Technologien gewährt.

 

Was verstehen Sie unter dem Begriff „theoretischer Freiraum“?

Theoretisch deshalb, weil am Ende immer etwas fürs Unternehmen herausspringen soll, ein positives Ergebnis. Ohne die Möglichkeit zu experimentieren ist es jedoch nicht möglich den tatsächlichen Mehrwert einer neuen Technologie zu erkennen und sein Potenzial zu entdecken.

 

Freiraum steht in Verbindung mit Wollen und Können. Freiraum ist dann vorhanden, wenn ich die Überlegung anstellen kann: wie weit muss ich gehen, um dorthin zu kommen, wohin ich will? Wir nähern uns damit dem Begriff „Freiheit“. Der österreichische Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek meinte dazu: „Der Zweck der Freiheit ist, die Möglichkeit von Entwicklungen zu schaffen, die wir nicht voraussagen können, bedeutet, dass wir nie wissen werden, was wir durch eine Beschränkung der Freiheit verlieren.“ Freiheit und Freiraum setzen hohe Anforderungen an die Persönlichkeit. Selbstbestimmung und Selbstverantwortung müssen vorausgesetzt werden. Freiraum muss aktiv genutzt werden.  

 

Mit welchen Inhalten dürfen die Besucher der AM Ceramics von Ihrer Seite her rechnen?

Im meinen Vortrag geht es darum, tradierte Denkmuster aufzubrechen und den Umgang mit „intelligenten Fehlern“ neu zu überdenken. Auch die Themen Freiraum und Raum für Selbstverantwortung werden thematisiert. Bei der Umsetzung dieser Themen stehen Unternehmen nicht vor einer 08/15-Herausforderung – das ist mir klar. Aber in Nürnberg werden wir damit starten gemeinsam an den gängigen Denkmustern zu rütteln.

 

 

Kurzvita Wolfgang Römer:

Wolfgang Römer ist Professor an der Fachhochschule St. Pölten im Department Medien & Wirtschaft. Seine Schwerpunkte sind Strategisches Management und Innovationsmanagement. Im Rahmen seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit liegt sein Fokus auf dem Neuen, welche Voraussetzungen sind notwendig, um zu einer Innovation zu kommen. Vor seiner Tätigkeit an der Fachhochschule St. Pölten war er sechs Jahre freier Mitarbeiter im ORF.

Johannes Homa im Interview über die neue Veranstaltungsreihe " AM Ceramics"


Am 26. und 27. September 2016  findet erstmals die Veranstaltung „Additive Manufacturing Ceramics“ in Nürnberg statt. Die zweitägige Veranstaltung ist auf die erfolgreiche Integration von Additiver Fertigung von Keramik im Unternehmen fokussiert und wird in Kooperation von Lithoz, der Deutschen Keramischen Gesellschaft, Cluster Werkstoff Keramik, Bayern Innovativ, sowie den Fachmedien 3Druck.com, Ceramic Applications und dem CFI organisiert.
  

Welche Ziele die neue Veranstaltungsreihe rund um das Thema „Additive Fertigung von Keramik und die erfolgreiche Integration und wirtschaftliche Nutzung für Unternehmen“ hat, erklärt Dr. Johannes Homa, der fachliche Leiter der Veranstaltung, im folgenden Interview.

Herr Homa was war Ihre Motivation diese Veranstaltung ins Leben zu rufen?

Additive Fertigung von Keramik hat das Potenzial den Markt radikal zu verändern. Die verfügbaren Fertigungssysteme für Keramik haben bereits ein fortgeschrittenes Stadium erreicht und stellen eine wirkliche Alternative und sinnvolle Ergänzung zu klassischen Fertigungsmethoden dar.
 

Dieser Entwicklungstrend hat großes Interesse in der Industrie und Forschung geweckt, aber auch Unsicherheit. Vielen potenziellen Nutzern ist noch nicht klar, wie sie mit dem Thema umgehen wollen, beziehungsweise welche Chancen und Risiken für ihr Unternehmen bestehen.
 

Die Technologie ist nicht die eierlegende Wollmilchsau wie so manche behaupten. Es ist daher notwendig, einen tieferen Einblick in die Materie zu bieten und mit potenziellen Nutzern herauszuarbeiten, ob die Technologie für ihr Unternehmen, oder ihre Applikation zielführend ist. Es besteht ein sehr hoher Bedarf nach relevanter Information und Aufklärung um weitere Schritte im Unternehmen setzen zu können.Vielen Veranstaltungen zu dem Thema fehlt es an Tiefgang. Es reicht nicht nur einen Überblick über die verschiedenen Fertigungstechnologien zu geben, sondern es ist notwendig, tiefer in die Materie einzudringen.
  

Es geht bei der Veranstaltung nicht um das Schönfärben einer neuen Technologie, oder um eine Werbeveranstaltung, sondern um einen tieferen Einblick in die AM von Keramik zu geben und um das Vernetzen aller relevanten Stakeholder. Die Veranstaltung ist nicht als eine Eintagsfliege geplant, sondern als jährliches Fixevent für die AM Keramikcommunity.
  

 

Warum steht die Keramik im Vordergrund Ihrer Veranstaltung?

Während sich AM-Verfahren für Plastik und Metalle bereits am Markt etabliert haben, steht die Keramikindustrie erst am Beginn dieser Reise. Ein Grund für diese Verzögerung waren die besonderen Herausforderungen die die Keramik an die Entwicklung von adäquaten additiven Fertigungstechnologien gestellt hat. Keramik ist ein eher schwierig zu verarbeitendes Material, vor allem dann, wenn die gefertigten Bauteile eine hohe Dichte und gute Festigkeit aufweisen müssen. Diese Hürde konnte bereits von einigen Unternehmen genommen werden. So bietet neben Lithoz beispielsweise auch die Schunk Ingenieurkeramik einen hervorragenden Prozess zur Additiven Fertigung von Keramik. Sie ist eine sinnvolle Ergänzung zur konventionellen Fertigung, besonders wenn es um die Realisierung von komplexen Bauteilgeometrien geht. Aber auch andere Industrien, die bisher mit anderen Werkstoffen gearbeitet haben, können von der Möglichkeit profitieren Keramik additiv zu fertigen.

 

Wo sehen Sie den Mehrwert für Unternehmen die bisher mit Metall oder ähnlichen Werkstoffen gearbeitet haben? Warum sollten sie auf Keramik umzusteigen?

Meine Standardantwort auf diese Frage lautet: Weil Keramik dort eingesetzt werden kann, wo andere Materialien versagen. Hierbei handelt es sich nicht um eine leere Satzphrase, sondern um eine Tatsache. Aufgrund ihrer Materialeigenschaften eignen sich Keramiken hervorragend für den Einsatz unter Extrembedingungen, wie etwa bei hoher Hitze oder in korrosiven Umgebungen. Keramik ist verschleißfest und hat eine gute elektrische und thermische Isolationswirkung. Gerade im Bereich Luft- und Raumfahrt, aber auch in der chemischen Industrie kann der Einsatz von Keramik eine Reihe von verbesserten und haltbareren Applikationen liefern.
  

Ein weiterer Benefit des Materials ist seine hohe Biokompatibilität. Für die Medizinindustrie heißt das beispielweise, dass keramische Implantate bei Patienten keine Allergien auslösen und im Vergleich zu metallischen Implantaten durch die niedrige thermische Konduktivität des Materials keine Schmerzen bei Wärmeeinwirkung (wie etwa bei Sonneneinstrahlung oder warmen Duschen) hervorrufen.
  

Die Vielfalt an keramischen Werkstoffen und ihre herausragenden Materialeigenschaften machen Keramik zu einem Material, das für viele Industrien und Anwendungen eine hervorragende Alternative zu anderen Materialien darstellt.

 

Welchen wirtschaftlichen Nutzen hat der Keramik 3D-Druck fürs Unternehmen?

Während es wie gesagt schon viele Erfolgsbeispiele aus anderen AM-Bereichen gibt, ist die AM Keramikindustrie noch auf der Suche nach Applikationsinnovationen.  Das Thema Keramik und Applikationsentwicklung ist daher auch ein wichtiger Bestandteil der AM Ceramics 2016.
   
Ziel ist es unseren Stakeholdergruppen zu einer ähnlichen Erfolgsgeschichte wie es in der Herstellung von Hörgeräteschalen geschehen ist zu verhelfen. Während Hörgeräte früher in mühsamer Handarbeit gefertigt wurden, werden heute rund 98% aller Hörgeräteschalen additiv gefertigt. Dadurch konnte eine hohe Kosten- und Zeitersparnis bei der Produktion erzielt werden. Die Additive Fertigung hat in diesem Bereich einen gesamten Markt revolutioniert. Aber der Einsatz von Additiver Fertigung eignet sich nicht nur für die Schaffung von Innovationen, sondern setzt schon beim aktuellen Tagesgeschäft von Keramikunternehmen an.

 

Welchen konkreten Nutzen können Unternehmen aus dem Einsatz von Additiver Fertigung von Keramik ziehen?

Der erste und wirklich augenscheinliche Nutzen entsteht durch die Tatsache, dass es sich bei der Additiven Fertigung um einen werkzeuglosen Fertigungsprozess handelt. Konkret bedeutet das, dass für die Erstellung eines Bauteils kein spezifisches Werkzeug angefertigt werden muss. Durch den Wegfall von kostenintensivem Werkzeugbau können die Kosten für Einzelstücke und Kleinserien dramatisch gesenkt werden. Auch die Personalisierung von Produkten ist dadurch ganz einfach zu realisieren. Man denke hierbei beispielsweise an die Schaffung von patientenspezifischen Implantaten. Aber auch der Bereich Produktentwicklung kann davon besonders profitieren. Unterschiedliche Prototypen können sehr schnell und zeitgleich hergestellt werden und seriennahe Tests durchgeführt werden.
   
Da für die Generierung eines Bauteils nur eine STL-Datei benötigt wird, können Designänderungen rasch und einfach direkt am Computer gemacht werden. Dadurch entstehen nicht nur bessere Produkte, sondern auch die Time-to-Market kann drastisch minimiert werden. Der Prototypenbau mittels AM Verfahren hat sich heute bereits am Markt als konventionelle Fertigungsmethode etabliert.
  
Weitere interessante Anwendungsfelder für AM im Unternehmen sind zudem die Schaffung von funktionelleren Bauteilen. Hierbei geht es vor allem um das Thema Funktionsintegration. Die additive Fertigung ermöglicht die Schaffung von komplexeren Bauteilgeometrien. Konkret heißt das, dass statt einem aufwendigen Zusammensetzen einzelner Bauteilelemente ein Bauteil entwickelt wird, das die notwendigen Elemente in einem vereint. Dadurch können nicht nur hohe Montagekosten eingespart werden, sondern auch mögliche Fehlerquellen ausgeräumt werden und die Haltbarkeit des Bauteils erhöht werden.
  
Um die Vorteile und das Potenzial der Technologie richtig einordnen zu können, ist es auch notwendig sich mit den Grenzen der AM zu beschäftigen. Nicht jede Anwendung, nicht jedes Unternehmen benötigt ein Additives Fertigungssystem. Auch hier soll die „AM Ceramics“ Aufklärung bieten und mit gängigen Mythen aufräumen. Wir setzen auf einen offenen und kritischen Zugang zu dem Thema. Es nützt niemanden ein Nutzenversprechen zu geben, dass die Technologie nicht erfüllen kann. Das zerstört nicht nur Erwartungshaltungen beim Kunden, sondern ist hochgradig marktschädigend.

 

Sie sprechen von Mythen die es zu zerstören gibt. Können Sie uns dafür ein konkretes Beispiel geben?

Hier fällt mir spontan der Mythos ein, dass es in der Additiven Fertigung keine Designregeln und –limitationen gibt. Diese gibt es sehr wohl. So wie bei jeder anderen Fertigungstechnologie, gibt es auch hier Regeln die befolgt werden müssen. Hält man diese jedoch ein, können Bauteile gefertigt werden, die mit anderen Fertigungstechnologien nicht herstellbar sind. Wenn wir hier von Komplexität sprechen, geht es nicht nur um ästhetische Elemente, sondern um die Steigerung der Funktionalität. Innen liegende geschwungen Kanäle wären dafür ein Beispiel. Die können ausschließlich additiv gefertigt werden.
  
Häufig ist es auch notwendig die vorhandene Applikationsgeometrie zu verändern, nicht nur um sie fertigen zu können, sondern auch um die Funktionalität des Bauteils zu erhöhen. Die Fähigkeit, alte Designs neu zu überdenken und sich nach den neuen Designmöglichkeiten umzustrukturieren, stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Festgefahrene Denkhaltungen, die sich aus den Limitationen anderer Fertigungsverfahren im Unternehmen eingeschliffen haben, müssen aufgebrochen werden und eine neue Art zu konstruieren muss erst erlernt werden. Hier bedarf es Unterstützung von AM-Designexperten, die Denkanstöße geben, aber auch konkrete Beispiele liefern. Reden alleine hilft hier nicht, praktische Beispiele können dabei eher helfen, die neuen Designmöglichkeiten aufzuzeigen.
  
Unser Ziel ist es die Additive Fertigung von Hochleistungskeramik als ein konventionelles Fertigungsverfahren am Markt zu etablieren. Der Verkauf von Maschinen und Materialien alleine wären hier viel zu kurz gegriffen. Systemanbieter und Nutzer müssen sich auf Augenhöhe treffen und gemeinsam entlang der gesamten Prozesskette die Technologien für Unternehmen nutzbar machen. Und genau da setzt die AM Ceramics 2016 an.

Hier der Link zur Veranstaltung

Lithoz erzielt EN ISO 9001:2015

Es freut uns Ihnen mitteilen zu können, dass Lithoz seit Mitte Februar 2016 für die Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Produktionsgeräten und Materialien für die generative Fertigung von Hochleistungskeramik nach ISO 9001:2015 zertifiziert wurde.

 
 

 

Johannes Homa zeigt sich stolz über diese Qualitätsauszeichnung: "Diese Zertifizierung stellt nicht nur ein weiteres Erfolgserlebnis von Lithoz dar, sondern gibt auch ein Zeichen dafür, wie wichtig uns ständige Qualitätsüberwachung, Verbesserung und Weiterentwicklung ist. Kundenorientiertes Handeln fördert nicht nur das eigene Unternehmen, sondern trägt auch zu einer Entwicklung der Technologie bei. Durch klar definierte Verantwortlichkeiten und transparente Prozesse fördern wir die Motivation unserer Mitarbeiter, was wiederum zur nachhaltigen Qualitätssteigerung führt."

 

Die Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001 ist national und international eine der meist bedeutendsten Norm im Qualitätsmanagement. Diese zentrale Qualitätsmanagement-Norm legt die Anforderungen an ein QM-System fest, mit dem ein Unternehmen seine Fähigkeit darlegen kann, Produkte und Dienstleistungen nach speziellen Kundenwünschen und allfälligen behördlichen Voraussetzungen zu erstellen. Durch die Zertifizierung stellt Lithoz die Kundenzufriedenheit in den Fokus der Unternehmensziele.

 

"Kundenorientiertes Handeln fördert nicht nur das eigene Unternehmen, sondern trägt auch zu einer Entwicklung der Technologie bei. "Unser Qualitätsbeauftragter Nikolaus Prem freut sich über diesen Kurs und argumentiert wie folgt: "In der heutigen Zeit ist eine ständige Professionalisierung das Um und Auf um langfristig erfolgreich zu sein. Die ISO-Zertifizierung hat uns dabei geholfen unsere Organisationsstruktur zukunftsorientiert zu gestalten. Das Zertifikat an sich ist allerdings nur der erste Schritt auf dem Weg der kontinuierlichen Verbesserung, den wir auch weiterhin beständig verfolgen werden."

 

Wenn Sie noch mehr zum Thema Qualitätspolitik erfahren möchten klicken Sie hier.

Kundenspezifische Materialentwicklungen

Die Gründe für den Wunsch nach einem speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Material sind so vielfältig wie die Anwendungsmöglichkeiten der LCM-Technologie!
   
Sie reichen von dem Bedarf an keramischen Materialien für die Produktion von Prototypen für seriennahe Tests bis hin zu komplexen Herausforderungen, die eine Schaffung von Materialien mit sehr spezifischen Eigenschaften notwendig macht. Häufig haben auch Unternehmen ihre Prozesse auf bestimmte Pulverqualitäten abgestimmt, wodurch die Verwendung ihres eigenen Materials unabdingbar machen.

 

Maßgeschneiderte Materialien nach Ihren Wünschen

Wir bei Lithoz verfolgen das Ziel die unterschiedlichen Anforderungen unserer Kunden zu verstehen und gemeinsam mit ihnen maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, anhand derer sie komplexe Herausforderungen meistern können. Deshalb bietet Lithoz neben dem Verkauf von unseren Standardmaterialien (TCP, Al2O3, ZrO2) auch die Entwicklung von kundenspezifischen keramischen Materialien an.

  

Materialentwicklung durch Technologieanpassung

Mit den CeraFab-Systemen bietet Lithoz seinen Kunden ein offenes System, mit dem eine Vielzahl an keramischen Materialien verarbeitet werden kann. Dadurch wird es möglich kundenindividuelle Pulver zu verarbeiten ohne diese zu verändern - denn im Gegensatz zu anderen Verfahren verfolgt Lithoz den Ansatz seine eigene Technologie an das Kundenpulver anzupassen und nicht umgekehrt!

 

Für die Generierung eines kundenspezifischen Materials werden im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die notwendigen Adaptierungen des Prozesses und der organischen Binderkomponente durchgeführt, um die Herstellung von hochqualitativen Produkten zu ermöglichen.

  

Lithoz legt größten Wert auf den verantwortungsvollen Umgang mit vertraulichen Informationen und achtet auf die strenge Einhaltung von Geheimhaltungsklauseln.

  

Breites Materialspektrum und hohe Fachkompetenz

Durch langjährige Erfahrung in Forschung und Entwicklung verfügt Lithoz über eine hohe Materialkompetenz für Glaskeramik und Oxide. Das Verfahren eignet sich zudem auch für die Verarbeitung von hochviskosen Photopolymeren.

 

Grundsätzlich eignet sich das LCM-Verfahren zur Verarbeitung aller pulverförmigen und sinterfähigen Pulver, wodurch in den vergangenen Jahren bereits ein breites Spektrum an kundenspezifischen Werkstoffen über die LCM-Route verarbeitet wurde. Hierbei muss jedoch auch darauf geachtet werden, dass es bei bestimmten Pulvern Einschränkungen gibt. Unsere In-house Experten beraten Sie dazu gerne.

 

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Wenn Sie mehr zum Thema kundenspezifische Materialentwicklungen und Feasability Studies erfahren möchten, schreiben Sie einfach eine kurze Nachricht an Herrn Dipl.- Ing. Peter Schneider (pschneider@lithoz.com) und lassen Sie sich unverbindlich beraten.

Ceramitec 2015: Lithoz präsentiert den CeraFab 8500

Der CeraFab 8500 ist ein zuverlässiger und benutzerfreundliche Plug & Play Netzwerk – Drucker der im Stand-alone-Betrieb arbeitet. Das System verfügt über eine intuitive Benutzeroberfläche und ein funktionelles Design (Footprint: Gewicht 250 kg, Größe: 1,2 m x 0,6 m x 1,8 m). Durch die auf Led-basierte Belichtungseinheit müssen keine spezifischen Sicherheitsvorkehrungen für die Inbetriebnahme des Geräts beachtet werden.

 

Mit einer Bauraumgröße von 115 mm x 64 mm x 150 mm und einer lateralen Auflösung von 60 μm, eignet sich der CeraFab 8500 speziell für die Generierung von größeren Bauteilen. Johannes Patzer, CTO von Lithoz dazu: „Mit der Entwicklung des CeraFab 8500 haben wir den Wünschen unserer Kunden Rechnung getragen, größere Bauteile mittels LCM-Verfahren herstellen zu können. Ein weiterer Vorteil des größeren Bauraums ist zudem, dass eine höhere Anzahl an Bauteilen gleichzeitig gefertigt werden kann.“ Wie auch beim CeraFab Modell 7500 erfolgt die Formgebung werkzeuglos direkt aus dem CAD-Datensatz. So können während eines Baujobs auch unterschiedliche Geometrien gleichzeitig gefertigt werden.

 

Ressourceneffiziente Produktionsmethode ab Losgröße 1

Bei der Entwicklung des neuen CeraFab-Systems wurde wieder besonders auf einen geringen Energie- und Materialverbrauch geachtet. Der CeraFab 8500 verwendet eine auf LED basierende Belichtungseinheit zur Generierung der Schichtinformation und weist daher den gleichen? Energiebedarf wie ein konventioneller PC auf. Durch die spezielle Bottom-up-Anordnung (Belichtung von unten durch eine durchsichtige Wanne), wird nur so viel Material verwendet, wie für den Aufbau der Schichten benötigt wird. Zudem kann das verbleibende Material wiederverwendet werden.

 

Johannes Homa zeigt sich stolz über die neueste Entwicklung: „Das System eignet sich hervorragend für die Serienproduktion von Hochleistungskeramiken. Gleichzeitig bietet es Unternehmen die Möglichkeit, kostengünstig Prototypen und Kleinserien für den Bereich Forschung und Entwicklung zu produzieren – dadurch kann die Time to Market Zeit signifikant reduziert werden.“

 

Der offizielle Launch der Maschine erfolgt auf der Ceramitec, der wichtigsten Leitmesse für Keramik und Pulvermetallurgie. Auf ihrem Messestand präsentiert die Firma Lithoz nicht nur den CeraFab 8500, sondern auch eine Reihe von Best-Practise Beispielen. Gerne versorgt Sie das Team von Lithoz mit allen Informationen zu unseren Komplettsystemen und unseren neuesten Materialentwicklungen.

  

Sie haben spezielle Fragen, oder möchten ein persönliches Beratungsgespräch vereinbaren? Dann schreiben Sie noch heute ein Email an office@lithoz.com und vereinbaren Ihren persönlichen Termin! Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf unserem Messestand B1.330 auf der Ceramitec.

Kooperation zwischen Tsinghua Universität und Lithoz GmbH

Im Rahmen der österreichischen Zukunftsreise Nanotechnologie nach China Anfang September 2015 gelang es Lithoz, einen ersten wichtigen Schritt für die Etablierung der LCM-Technologie in China zu setzten.

 

   

Im Beisein von Professor Zhangzhengjun, Professor Panwei und Professor Liuwei und Johannes Homa, CEO von Lithoz, wurde ein Kooperationsvertrag zwischen der Tsinghua Universität, Institut für Materialwissenschaft und Ingenieurwesen in Peking und dem österreichischen Unternehmen Lithoz geschlossen. Die Tsinghua Universität wird somit in Kürze den ersten CeraFab der Firma Lithoz in Betrieb nehmen und den Bereich der generativen Fertigung von Hochleistungskeramik in China erschließen.

 

Die Tsinghua Universität gilt als eine der wichtigsten Institutionen für die Förderung von Talenten und von wissenschaftlicher Forschung in China. Das Institut für Materialwissenschaft und Ingenieurwesen (MSE) der Tsinghua Universität wurde 1988 gegründet und hat mehrere hochkarätige Laboratorien wie z.B. das State Key Laboratory für Neue Keramik und Feinbearbeitung und das Key Laboratory für Advanced Materials.

 

Professor James Shen und Professor Zhipeng Xie übernehmen die fachliche Leitung für die neue Technologie. Dr. Johannes Homa, CEO von Lithoz meint dazu: „Wir sind sehr stolz, dass wir nun mit der Tsinghua Universität als wichtigste Universität in China zusammenarbeiten und freuen uns auf eine gemeinsame erfolgreiche Zukunft. Professor Xie und Prof. Shen werden viel dazu beitragen, das Thema Additive Fertigung von Keramik in China zu etablieren und die Industrie bei der Implementierung der neuen Technologie zu unterstützen.“

Lithoz auf Wachstumskurs

Anfang April ist es soweit: die Umbauarbeiten für die Betriebserweiterung der Lithoz GmbH starten in vollem Ausmaß. Pünktlich zum 1. Jahrestag im neuen Firmensitz sollen die Umbauarbeiten abgeschlossen sein und die neuen zusätzlichen Räumlichkeiten bezogen werden.

  

Grund für die Betriebserweiterung ist neben dem gesunden wirtschaftlichen Wachstum des Unternehmens, die steigende Nachfrage nach den Produkten und Leistungen von Lithoz. Johannes Patzer, CEO von Lithoz, dazu: „Wir freuen uns sehr über die äußerst positiven Entwicklungen der letzten Monate. Durch die Erweiterung werden sowohl neue Büroräumlichkeiten, Lagerflächen als auch eine noch größere Fläche für unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeit entstehen! Dadurch schaffen wir Raum für weitere Entwicklungen und Innovationen aus dem Hause Lithoz!“

  

Neben dem Betriebsausbau sind auch weitere Personalaufstockungen, speziell im Bereich Applikationsentwicklung, geplant. Lithoz beschäftigt ein Netzwerk aus Fachexperten, welche die gesamte Prozesskette direkt im Unternehmen abdecken. Dadurch bietet Lithoz nicht nur ein Komplettsystem zur Herstellung von Hochleistungskeramik, sondern auch eine hohe Kompetenz bei der Entwicklung und Realisierung von kundenspezifischen Projekten.

 

Auch Johannes Homa, ebenfalls CEO von Lithoz, ist sehr über die Entwicklungen im Unternehmen erfreut. Besonders hinsichtlich der Wahl des Firmenstandortes zeigt sich Homa sehr zufrieden: „Durch unseren Standort im Mollard-Hof, befindet sich Lithoz mitten im Herzen von Wien. Der Mollard-Hof bietet gerade aufstrebenden Jungunternehmen eine hervorragende Möglichkeit zu wachsen und sich zu entfalten. Besonders durch die Unterstützung des Kuratoriums kann die notwendige Betriebsvergrößerung von Lithoz schnell realisiert werden.“

  

Der Mollard-Hof blickt auf eine lange Geschichte zurück. Er wurde im Jahr 1908 durch den Kaiser Franz Josef I. Jubiläumsfonds errichtet und ist seit Generationen Heimat von aufstrebenden Klein- und Mittelbetrieben. Das einzigartige Ambiente des denkmalgeschützten Gebäudes verleiht Lithoz einen besonderen Charme und ist gleichzeitig Zeuge der langen Industrietradition in Wien.

Lithoz präsentiert Gusskerne auf der Euromold 2014

Auf der diesjährigen Euromold präsentiert Lithoz ein neues Material für die patentierte LCM-Technologie, mit dem Gusskerne hergestellt werden können. Das Unternehmen stellt damit seine neueste Errungenschaft im Bereich der Applikationsentwicklung einem breiten Publikum vor.

  

„Lithoz bietet mit seinem LCM-Verfahren eine neue Methode, die sich hervorragend für die Produktion von Gusskernen eignet. Damit bieten wir der Industrie eine kostengünstige und effiziente Produktionsmethode für den Bau von Turbinenkernen“, verkündet  Homa, CEO von Lithoz.

  

Hier die Vorteile im Überblick:

  • Schnelle und kostengünstige Produktion durch werkzeuglose Parallelfertigung
  • Realisierbarkeit von hochkomplexen Strukturen wie Hinterschneidungen
  • Materialsparendes Verfahren (Hohlbauweise), wodurch die Zeit zum Herauslösen des Kerns verringert wird
  • Sehr feine Details wie Stege und Schlitze
  • Hervorragende Oberflächenqualität
  • Sehr hohe Grünfestigkeit

   

Kundenspezifische Materialentwicklungen

Eine weitere Stärke von Lithoz sind kundenspezifische Materialentwicklungen. Johannes Patzer, CTO von Lithoz, unterstreicht diesen Aspekt: „Mit dem LCM-Verfahren können nicht nur unsere Standardmaterialen verarbeitet werden, sondern auch neue Materialien, die wir gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln. Dadurch bieten wir der Industrie eine zusätzliche Produktionstechnik, mit der Sie Ihre Kundenwünsche erfüllen können.“

  

Gusskernmaterialien werden hauptsächlich für Nickelbasislegierungen verwendet und vor allem in der Turbinenproduktion eingesetzt. Wichtige Anwendungen finden sich in der Luftfahrtindustrie und in der Energieerzeugungsindustrie, die in besonderem Maße von der Möglichkeit profitieren, Gusskerne im LCM-Verfahren herstellen zu können.

   

Bei Interesse besuchen Sie uns vom 25.-28. November 2014 auf der Euromold in Halle 11, Stand B140. Gerne nimmt sich das Team von Lithoz Zeit für ein Gespräch mit Ihnen.

EOS-Gründer Dr. Hans J. Langer investiert bei Lithoz | 01.09.2014

 

 

Dr. Hans J. Langer, Gründer des High-Tech-Unternehmens EOS, ist neuer Gesellschafter der Lithoz GmbH.

 
 

 

Lithoz, weltweit die erste Systemanbieterin für die generative Fertigung von Hochleistungskeramik, freut sich bekannt zu geben, dass sich mit Dr. Hans J. Langer ein hochangesehener Gesellschafter am Unternehmen beteiligt hat. In seiner Funktion als Gründer und CEO baute er das High-Tech-Unternehmen EOS zum Weltmarktführer im Gebiet des Lasersinterns aus. Mit seiner Beteiligung an Lithoz unterstreicht der erfolgreiche Geschäftsmann das hohe Potenzial der Technologie von Lithoz.

 

Dr. Johannes Homa CEO und Gründer von Lithoz verkündet nicht ohne stolz: "In den letzen drei Jahren hat es die Lithoz GmbH geschafft, ein neues und innovatives Herstellungsverfahren im Bereich der Hochleitungskeramik zu etablieren. Durch die Partnerschaft mit Dr. Langer wird unsere Arbeit im besonderem Maße gewürdigt und unsere Wachstumschancen für die Zukunft erheblich gesteigert."

 

Ausschlaggebend für die Beteiligung war für Dr. Langer die einzigartige Technologie von Lithoz mit der erstmals hochqualitative und vollfunktionstüchtige Bauteile aus Hochleistungskeramik generativ gefertigt werden können. Hochleistungskeramik wird häufig als der Werkstoff der Zukunft bezeichnet. Viele Unternehmen sind bereits von den wirtschaftlichen und technischen Vorzügen der patentierten Technologie von Lithoz überzeugt.

 

Dr. Hans J. Langer ist überzeugt: "Mit Lithoz haben wir einen kompetenten Partner gefunden, der unser Angebot zukünftig ideal ergänzen wird. Während EOS Weltmarktführer im Bereich des Lasersinterns von Metallen und Kunststoffen ist, eröffen sich mit der Technologie von Lithoz eine Vielzahl von neuen technischen Anwendungen im Bereich der Hochleistungskeramik. Ein großes Potenzial für diesen Werkstoff sehe ich vor allem in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Medizintechnik."

 

Dr. Johannes Patzer, CTO und ebenfalls Gründer von Lithoz stimmt dem zu: "Durch ihre überragenden Eigenschaften, werden Hochleistungskeramiken überall dort eingesetzt, wo andere Materialien versagen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Bauteile in korrosiven Umgebungen eingestzt werden, oder Bauteile extremer tribologischer Beanspruchung und hohen Temperaturen ausgesetzt sind."

 

Bauteile aus Hochleistungskeramik werden nicht nur in der Automobilindustrie oder in der Luft- und Raumfahrindustrie, sondern auch immer häufiger in der Medizintechnik eingesetzt. So eignet sich das von Lithoz entwickelte Material LithaBone beispielsweise aufgrund seiner Ähnlichkeit mit der mineralischen Phase des menschlichen Knochens und seiner osteokonduktiven Eigenschaften besonders gut als Knochenersatzmaterial.

 

 

Über Dr. Hans J. Langer:

Das Firmenportfolio von Dr. Hans J. Langer umfasst neben EOS noch weitere bedeutende Unternehmen im Bereich der additiven Fertigung sowie der Lasertechnik. Außerdem unterstützt er als Business Angel die Gründung und den Ausbau von Start-up Unternehmen in diesem Bereich.

 

Über Lithoz:

Die Lithoz GmbH, ein Spin-off der Technischen Universität Wien, ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Materialien und generativen Fertigungssystemen für Hochleistungskeramik. Mit der patentierten Lithography-based Ceramic Manufacturing (LCM)-Technologie bietet Lithoz erstmals ein generatives Fertigungsverfahren an, mit dem komplexe Bauteile aus Hochleistungskeramik gefertigt werden können. Der Vorteil der LCM-Technologie liegt in der präzisen Fertigung von keramischen Bauteilen mit beliebiger Geometrie, welche die gleichen Materialeigenschaften wie konventionell gefertigte keramische Bauteile aufweisen.

Wir sind umgezogen! | 01.09.2014

 

 

Mit Anfang September hat die Lithoz GmbH ihren neuen Standort in der Mollardgasse 85a/2/64-69 im 6. Wiener Gemeindebezirk bezogen.

  

  

  

 Durch den Umzug in das neue Firmengebäude hat Lithoz einen weiteren Meilenstein für das Unternehmen erreicht. Ausschlaggebend für den Umzug in die neuen Räumlichkeiten sind das kontinuierliche Wachstum von Lithoz und die steigende Produktnachfrage.

 

„Rechtzeitig zu unserem 3-jährigen Firmenjubiläum können wir damit einen weiteren zukunftsweisenden Schritt gehen. Das neue Firmengebäude ermöglicht es uns weiter zu wachsen und das Service für unsere Kunden weiter auszubauen“, freut sich CEO Dr. Johannes Homa. Auch Dr. Johannes Patzer, CTO von Lithoz, bestätigt die positiven Aspekte, die der Umzug mit sich bringt: „Durch den Umzug steht uns jetzt mehr Raum zur Verfügung, in dem wir unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeit weiter vorantreiben können und neue und innovative Anwendungslösungen entwickeln können. Dadurch kann vor allem auch der Bereich der kundenspezifischen Lösungen ausgebaut werden.“

 

Das Team von Lithoz freut sich darauf unsere Kunden an unserem neuen, modernen und funktionalen Standort begrüßen zu dürfen und ist bestrebt auch weiterhin Bestleistungen für unsere Kunden erbringen.

 

Wir freuen uns über Ihren Besuch am neuen Standort.

 

 

Wir bitten Sie, unsere Anschrift entsprechend zu aktualisieren. Alle Internet- und E-Mail-Adressen bleiben unverändert. Die Kontaktmöglichkeiten per Telefon ändern sich mit dem Umzug allerdings zum Teil: Bitte kontaktieren Sie uns bei Fragen ab dem 1. September unter der Nummer: +43 660 612 10 82

 

Hernstein Symposium 2014 | 14.05.2014

Leading Innovation and Adaptation. Wie intelligente Unternehmen ihre Zukunft sichern.

Donnerstag 6. November 2014, 09.00-17.30 Uhr

Beim Hernstein Symposium am 6. November 2014 wird Johannes Homa als Roundtable-Gastgeber vom Einfluss von Führung auf die Innovationskraft seines Unternehmens berichten. Im Interview mit Lisa Kratzer erzählt der Geschäftsführer von Lithoz über seine Erfahrungen und gibt einen ersten Einblick in die Thematik. mehr

1. Austrian 3D-Printing Forum | 06.05.2014

Messe Wien 6. Mai, 2014

3D-Druck gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Technologie wird gerade in atemberaubendem Tempo weiterentwickelt. Beinahe täglich werden neue Möglichkeiten vorgestellt, die  gravierende Auswirkungen auf viele Wirtschaftsbereiche haben werden. – Experten sprechen in diesem Zusammenhang bereits von der dritten industriellen Revolution. Was aber verbirgt sich hinter dem Hype 3D-Druck wirklich? Welche Druckverfahren stehen Kunden zur Verfügung und für welche Anwendungen eignen sie sich? Diesen und vielen weiteren Fragen wurde am 1. Austrian 3D-Printing Forum nachgegangen.  Eine Reihe von inspirierenden Keynote-Speakern verdeutlichten den rund 200 TeilnehmerInnen, anhand von Erfahrungsberichten, Studien und praktischen Beispielen das vielfältige Potenzial, aber auch die Limitationen des 3D-Drucks.  Unter anderen wurden dabei folgende Themen ausführlich erörtert:

  • 3D-Druck – Die nächste Industrielle Revolution?! (Johannes Homa, fachlicher Leiter des Forums, CEO Lithoz)
  • Neue Technologien und Gefahrenpotenziale (Ministeralrat Perter Gridling, Innenministerium)
  • 3D-Druck – Revolution für die Wirtschaft? – Studienpräsentation (Christian Helmenstein, Chefökonom Industriellenvereinigung)
  • Die Zukunft des 3D-Drucks (Jürgen Stampfl, Prof. Institut für Werkzeugwissenschaft TU Wien)

Zudem wurden den TeilnehmerInnen von weiteren Top-Vortragenden die einzelnen Verfahren (z.B. Polymerdruck, FDM, Lasersintering) vorgestellt. Ergänzend zum Forum fand die Sonderschau 3D Druck statt. So hatten die BesucherInnen auch die Möglichkeit in direkten Kontakt mit Experten und Anbietern zu treten.

Das 2. Austrian 3D-Printing Forum findet am 5. Mai 2015 im Tech Gate Wien statt. Nähere Informationen zu der geplanten Veranstaltung erhalten Sie hier.

Veranstaltung Kurzvideo

Lithoz auf der ICACC 2014 | 26.01.2014

Lithoz wurde eingeladen von der amerikanischen keramischen Gesellschaft (American Ceramic Society) bei der 38. ICACC - Internationale Konferenz für Hochleistungskeramik und Komposite, welche vom 26. bis 31.Jänner 2014 in Daytona Beach, Florida, USA, stattfindet, eine Präsentation zu halten.

Die Themenbereiche der ICACC'14 umfassen strukturelle und funktionelle Keramik, Verbundwerkstoffe und andere neue keramische Materialien und Technologien. Das technische Programm besteht aus 13 Symposien, 3 Sitzungen, dem 3. Global Young Investigator Forum und dem 2. Pacific Rim Engineering Ceramics Summit. Diese technischen Sitzungen bieten zusammen mit einer Industrie-Ausstellung ein offenes Forum für Wissenschaftler, Forscher, Ingenieure und Industrie aus der ganzen Welt um neue Erkenntnisse zu präsentieren und den Austausch über die jüngsten Fortschritte im Zusammenhang mit Keramik.

20. EUROMOLD | 03.12.2013

03.-06.Dezember 2013

Frankfurt, Deutschland

Lithoz wird auf der Euromold 2013 www.euromold.com als Aussteller vertreten sein. Die Messe, die weltweit führend in den Bereichen Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung ist, findet heuer bereits zum 20. Mal statt.

Das Lithoz-Team freut sich darauf, mit LithaCon (ein Yttrium-stabilisiertes Zirkonoxid), die neueste Materialentwicklung des Unternehmens, vorzustellen. LithaCon von Lithoz weist eine außergewöhnliche Festigkeit und Schlagzähigkeit auf und überzeugt durch seine hervorragenden tribologischen Eigenschaften.

Zudem präsentieren wir Ihnen den CreaFab 7500 und nehmen uns gern Zeit mit Ihnen über unsere LCM-Technologie (Lithography-based Ceramic Manufacturing) zu sprechen. Begutachten Sie unsere neuen und vielfältigen Bauteile und sehen Sie sich die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten unserer Technologie an.

Wir freuen uns, Sie auf unserem Stand in Halle 11, Stand B140 begrüßen zu dürfen. Besuchen Sie uns und überzeugen Sie sich selbst von der hohen Qualität unserer Produkte.

Damit wir uns ausreichend Zeit für Ihr Anliegen nehmen können, bitten wir Sie um Kontaktaufnahme und Terminvereinbarung vorab per e-mail: office@lithoz.com

Additive Aerospace Summit | 16.10.2013

16. – 18. Oktober 2013

Los Angeles, USA

Diese Konferenz bringt Schlüsselfiguren aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, führende Lieferanten und Entwickler von generativen Hochleistungsplattformen, Material- und Softwarelieferanten, Top Dienstleister, Forschern aus nationalen Labors und universitären R&D Gruppen zusammen. Einen einzigartigen Rahmen bieten die Podiumsdiskussionen, bei denen Vertreter jeder Gruppe die Herausforderungen und aktuellen Aktivitäten beschreiben können, sowie mit wem sie interagieren um voranzukommen.

Die Agenda ist in englischer Sprache verfügbar unter:

http://www.infocastinc.com/events/aerospace13/agenda

Additive Manufacturing 2013 | 09.10.2013

9. - 10. Oktober 2013

Duisburg, Deutschland

Auf der Konferenz „Additive Manufacturing - Generative Fertigungstechnologien“ werden Unternehmen und Forschungseinrichtungen Lösungen zur Reproduzierbarkeit, Maßhaltigkeit und Resistenz gegenüber rauen Umgebungen und wirtschaftlichen Lösungen für industrielle Fertigung präsentieren.

Generative Fertigung von Hochleistungskeramik

  •  LCM –Verfahren:  Ein neues Fertigungsverfahren für die keramische Industrie
  • Produktion mit Losgröße 1 – Gleiche Materialeigenschaften wie in der konventionellen Fertigung
  • Welche Keramik-Materialien sind für die LCM- Technologie geeignet

Das Programm zur Konferenz finden Sie unter:

http://www.vdi-wissensforum.de/de/nc/angebot/detailseite/event/02KO707013/

13. Internationale Konferenz der European Ceramic Society | 23.06.2013

23. - 27. Juni 2013

Limoges, Frankreich

Lithoz wird heuer erstmalig auf der ECERS-Konferenz in Limoges von 23.-27.06.2013 vertreten sein. Diese Konferenz der European Ceramic Society findet alle zwei Jahre statt, heuer bereits zum 13. Mal. Dr. Johannes Homa, Geschäftsführer der Lithoz GmbH, wird am 26.06.2013 um 09:40 eine Präsentation zum Thema "Solid freeform manufacturing of dense and precise ceramic structures" halten.

http://www.ecers2013.fr

DKG Jahrestagung | 18.03.2013

18. -20. März 2013

Weimar, Deutschland

Lithoz nimmt an der  Jahrestagung der Deutschen Keramik Gesellschaft – DKG 2013, welche von 18.-20.März in Weimar stattfinden wird, teil. Der CEO der Gesellschaft, Johannes Homa, wird die Lithoz GmbH vertreten. Während der 3 Tage der Tagung gibt es sicher viele Gelegenheiten für Gespräche. Herr Homa freut sich, Sie bei der DKG Tagung 2013 zu treffen.

http://www.dkg-jahrestagung2013.de

Produktpräsentation von Lithoz auf der Euromold | 27.11.2012

27. - 30. November 2012

Frankfurt, Deutschland / Halle 11, Stand B140

Heuer wird Lithoz erstmals auf der wichtigsten Messe Europas im Bereich der Generativen Fertigung vertreten sein. Das Unternehmen freut sich besonders darauf, den neuen CeraFab 7500 vor Ort präsentieren zu können. Zusätzlich werden eine Reihe neuer Bauteile präsentiert, welche die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten unserer Technologie aufzeigen. Gerne stehen wir Interessierten und Kunden für weitere Informationen und für Gespräche zur Verfügung. Besuchen Sie uns in der Halle 11, Stand B140 und überzeugen Sie sich selbst von der Qualität unserer Produkte.

Manufacture the future – Jahresfeier von Lithoz | 28.09.2012

Lithoz lädt am Freitag, den 28. September zur Jahresfeier ein und öffnet seine Türen für Partner, Kunden und Freunde, um gemeinsam zu feiern. Bei einem herbstlichen Buffet mit Weinspezialitäten aus dem Burgenland, haben unsere Gäste die Möglichkeit, mit unseren Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen oder auch einer kleinen Firmenführung beizuwohnen.

Auf Ihr Kommen freut sich das Team von Lithoz!

Anwenderforum Rapid Product Development | 19.09.2012

Stuttgart, Deutschland

Lithoz ist durch Dr. Johannes Patzer auf dem diesjährigen Anwenderforum RPD in Stuttgart als Redner vertreten. Neben seinem Fachvortrag, freut sich Johannes Patzer auch darauf, mit Interessenten ins Gespräch zu kommen bzw. sich fachlich auszutauschen. Lithoz wird auf dem Anwenderforum mit einem eigenen Messestand vertreten sein.

Das Anwenderforum RPD ist eine der wichtigsten Fachmessen mit inkludiertem Vortragsprogramm im deutschen Raum. Organisator dieser Veranstaltung ist das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA). Die Veranstaltung dient dazu Anwendungsfälle und Trends aus der Produktentwicklung und Qualitätssicherung im Bereich Generative Fertigung zu präsentieren.

International Conference on Additive Technologie | 19.09.2012

Maribor, Slowenien

Lithoz wird auf der diesjährigen iCAT in Maribor durch Dr. Johannes Homa vertreten sein. Neben Branchengrößen wie Terry Wohlers oder Dave Bourell, wird auch Johannes Homa, als invited lector, einen Vortrag über die jüngsten Fortschritte von Lithoz halten. Zudem wird Dr. Homa neben der Technologiepräsentation, die vielfältigen Möglichkeiten aufzeigen, die sich daraus für Industrie und Forschung ergeben. Die Fachkonferenz iCAT richtet sich an Experten, Forscher sowie Anwender im Bereich Rapid Prototyping, Tooling und Additive Manufacturing.

Lithoz auf der Ceramitec in München | 16.05.2012

Lithoz stellt heuer erstmals auf der Ceramitec in München vom 22. – 25. Mai 2012 aus. Neben der Präsentation unseres neuen Unternehmensauftritts freuen wir uns, eine Reihe von außergewöhnlichen Bauteilen zu präsentieren. Besuchen Sie uns in der Halle B6 am Stand 110.

Homa & Co. KG wird Lithoz GmbH | 16.05.2012

Durch das zunehmende Wachstum und die Internationalisierung unseres Unternehmens haben wir uns entschlossen, unseren Namen und die Gesellschaftsform an die neuen Rahmenbedingungen anzupassen. Die gute Etablierung am Markt sowie die zunehmende Anzahl Mitarbeiter haben zu diesem Schritt geführt. Somit ist ein weiterer Meilenstein im konsequenten Expansionskurs des Unternehmens erreicht.

Kein Herz aus Stein | 01.03.2012

Eine an der TU Wien in Zusammenarbeit mit der Medizinuniversität Wien entwickelte Herzpumpe mit überragenden Materialeigenschaften wird dank des innovativen 3D-Druckverfahrens von Lithoz Realität. Erstmals ermöglicht dieses Verfahren die Verarbeitung keramischer Werkstoffe in einer auch als Rapid Prototyping bezeichneten Methode.

Presseaussendung