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LCM – Lithography-based Ceramic Manufacturing



Revolutionäre Technologie

Aufbauend auf den Erkenntnissen der generativen Fertigungstechniken wurde das LCM-Verfahren von Lithoz am Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie der TU Wien weiterentwickelt und von Lithoz zur Marktreife geführt. Das Besondere am LCM-Verfahren von Lithoz ist, dass damit sowohl Einzelteile als auch Kleinserien in beliebiger Komplexität kostengünstig und schnell mit gleichen Materialeigenschaften wie bei klassischen Formgebungsverfahren hergestellt werden können.


Komplettlösung aus einer Hand

Lithoz bietet eine Komplettlösung, mit der direkt aus den CAD-Daten vollwertige keramische Bauteile erzeugt werden können. Vorrausetzung dafür sind die umfassenden Forschungs- und Entwicklungsergebnisse von Lithoz, die in allen relevanten Schritten des Herstellungsprozesses der Bauteile mit einfließen. Dabei spannt sich der Bogen von den Bereichen Material- und Softwareentwicklung, über die Herstellung einer modernen Produktionsmaschine bis hin zur Sinterung von Bauteilen.


Projektionstechnik

Die Technologie basiert auf der selektiven Lichthärtung einer photosensitiven Kunststoffmischung, in der kera- mische Partikel homogen dispergiert sind. Das Herzstück der Maschine bildet ein eigens entwickeltes Pro- jektionssystem. Dieses sorgt für die Belichtung der Schichtinformation mit neuester LED-Technologie. Durch den Einsatz von innovativer Projektionstechnik und einer speziellen Projektionsoptik gelingt es, selbst sehr kleine und feine Strukturen präzise wiederzugeben.


Photopolymere – der Schlüssel zum Erfolg

Während des Herstellungsprozesses bilden Photopolymere das Grundgerüst des Bauteils. Sie dienen dabei als Binder zwischen den keramischen Partikeln und ermöglichen die Formgebung sowie eine hohe Gründichte. Dadurch wird in weiterer Folge eine extrem hohe Sinterdichte erreicht. Da die Verfestigung des Materials bei Raumtemperatur erfolgt, werden zudem Wärmespannungen vermieden.


Nachbearbeitung

Nach dem Herstellungsprozess liegt der Bauteil als Grünling vor. Dieser muss dann in weiterführenden Ar- beitsschritten - genauso wie im Pulverspritzguss - entbindert und gesintert werden. Dabei wird der Binder ther- misch zersetzt und die keramischen Partikel werden dicht gesintert. Dadurch entsteht ein zu 100 % keramischer Bauteil, der die gleichen Materialeigenschaften hat, die klassisch gefertigte Bauteile aufweisen.