Rückblick: AM Ceramics 2017

Rückblick: AM Ceramics 2017
Am 11. und 12. September trafen sich Akademiker, Unternehmer und Experten aus dem Keramiksektor aus der ganzen Welt bei der AM Ceramics 2017 in Wien, um einen tieferen Einblick in das Thema der additiven Fertigung von Keramik zu erhalten.

Die additive Fertigung von Hochleistungskeramik entwickelt sich zu einem wachsenden Markt. Immer mehr Unternehmen und Forschungseinrichtungen beschäftigen sich mit dieser Thematik, um die Vorteile und das Potenzial dieser neuen Technologie auszuloten. Dabei sind sie auf der Suche nach brauchbarer Information, um die Weichen zur erfolgreichen Implementierung im eigenen Unternehmen stellen zu können. Genau diese Informationen und noch viel mehr erhalten die TeilnehmerInnen der jährlichen Veranstaltung AM Ceramics.

Johannes Homa, fachlicher Leiter des Events, erklärt dazu: „Die additive Fertigung von Kera-mik hat großes Potenzial für Unternehmen, aber nicht jede Applikation und nicht jedes Un-ternehmen benötigt ein additives Fertigungssystem. Aus unserer Sicht ist es daher absolut notwendig, Themen offen anzusprechen, kritisch zu beleuchten und sowohl das Potenzial als auch die Grenzen der Technologie aufzuzeigen.“

Mit über 80 TeilnehmerInnen ging die 2. AM Ceramics vergangene Woche zu Ende. Durch das vielfältige  Programm führte der Keramikexperte Paolo Colombo, Professor an der Uni-versität Padua.

Renommierte Vortragende aus den Unternehmen Morgan Advanced Materials, Safran Tech, Johnson Matthey und Mathys European Orthopaedics teilten ihre Erfahrungen mit dem Ein-satz von AM-Technologien in ihren Unternehmen und präsentierten eine Reihe von erfolg-reich eingesetzten Applikationsbeispielen. Experten von AM Ventures und 3Druck.com re-flektierten über wirtschaftliche Aspekte und aktuelle Marktanforderungen mit denen sich AM-Fertigungsbetriebe konfrontiert sehen und künftig sehen werden.

Vortragende von Fraunhofer Institut und der Universidad Politécnica de Madrid sprachen über neue Designmöglichkeiten welche sich durch die Additive Fertigung bieten und worauf bei der Konstruktion von bestimmten Geometrien  geachtet werden muss. International Sya-lons, ein führender Hersteller von Siliziumnitrid-basierten Keramiken erzählten über ihre ersten Erfahrungen mit der LCM-Technologie. In einer Techniksession wurden Hardware- und Softwareinnovationen von Lithoz und der Technischen Universität Wien vorgestellt und verglichen. Eine Expertin der Montanuniversität Leoben beschäftigte sich in Ihrem Vortrag mit der Notwendigkeit einer sorgfältigen Qualitäts- und Performanceüberprüfung von AM-gefertigten Bauteilen.

Die AM Ceramics 2017 bot der Keramikindustrie ein zweitägiges Programm mit vielen span-nenden Vorträgen, Produktvorstellungen und Netzwerkmöglichkeiten. Johannes Benedikt, CTO von Lithoz, zieht Resümee: „Die AM Ceramics ist ein Fachevent für führende und innovative Keramikunternehmen. Das Event bietet der Branche einen guten Überblick über aktuelle Entwicklungen und Trends in der Additiven Fertigung von Keramik. Es ist zudem eine Plattform für fachlichen Austausch und ermöglicht intensives Netzwerken. Das positive Feedback der TeilnehmerInnen bestärkt uns darin, das Event auch im kommenden Jahr wieder zu organisieren und zu einem Benchmark-Event für die Keramik-Community auszubauen.“

Über die AM Ceramics
Das Event AM Ceramics fand erstmals im Jahr 2016 statt. Es befasst sich mit aktuellen The-men und Erkenntnissen rund um die Additive Fertigung von Hochleistungskeramik und bietet der Keramik-Community und potenziellen Anwendern Information über aktuelle Entwick-lungen dieser Technologie als auch die Möglichkeit sich zu vernetzen. Die AM Ceramics wird von Lithoz, der DKG, Cluster Werkstoff Keramik dem Onlineportal 3Druck.com und den Fachmagazinen  Ceramic Applications und CFI unterstützt.

Die AM Ceramics 2018 wird im September 2018 in englischer Sprache in Wien abgehalten. Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie unter: www.am-ceramics.dkg.de/info/tagungsort/de

28.09.2017
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