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ADDITIVE FERTIGUNGSSYSTEME FÜR KERAMIK

KOMPLETTLÖSUNG AUS EINER HAND

Lithoz bietet der Industrie und Forschung additive Fertigungssysteme für die Herstellung von Hochleistungskeramiken.
Die einzelnen Systemkomponenten sind optimal aufeinander abgestimmt und gewährleisten die Herstellung von hochwertigen Bauteilen aus Hochleistungskeramik, direkt aus den entsprechenden CAD-Daten. Das Produktportfolio von Lithoz umfasst zudem unterschiedliche für den 3D-Druck optimierte keramische Materialien, Softwareprodukte sowie kundenspezifische Lösungen für komplexe Herausforderungen.

CERAFAB 7500 UND CERAFAB 8500

Die CeraFab von Lithoz sind zuverlässige und benutzerfreundliche Netzwerk-Drucker, die im Stand-alone-Betrieb arbeiten. Sie ermöglichen die Fertigung von Hochleistungskeramik mit Materialeigenschaften wie in der konventionellen Fertigung. Durch den werkzeuglosen Produktionsprozess, mit sehr geringem Materialverbrauch, können erstmals auch Prototypen und Kleinserien aus Hochleistungskeramik wirtschaftlich gefertigt werden.

 

CERAFAB 7500 DENTAL

Die CeraFab 7500 Dental ist eine Weiterentwicklung der CeraFab 7500. Es wurden sowohl die Hardware als auch die Software für dentale Anwendungen optimiert:
Zum Beispiel ermöglicht die UHC-Wanne (Ultra High Contrast system) komplexe Geometrien wie ultradünne okklusale Veneers. Die Ränder können dabei bis zu 100 µm dünn sein. Die CeraFab Control Software erlaubt freien Zugang zu allen Parametern, die CeraDoc4Med Software ermöglicht die einfache und automatisierte Dokumentation für Reports, die für die Herstellung von medizinischen Produkten vorgeschrieben sind.

CeraFab 7500 Dental | CeraFab 7500

 

Produktinformation CERAFAB 7500 UND CERAFAB 8500 DOWNLOAD

PRODUKTINFORMATION CERAFAB 7500 DENTAL DOWNLOAD

CERAFAB SYSTEM S65

Die CeraFab System ist die Antwort von Lithoz auf alle Fragen zur industriellen Serienproduktion von additiv gefertigter Hochleistungskeramik und bioresorbierbaren Materialien.

Mit bis zu 4 Fertigungseinheiten pro Elektronikeinheit wird die Produktivität um ein Vielfaches gesteigert und Ausfallrisiken minimiert. Eine serverbasierte Datenbank zur Speicherung und Verarbeitung der Prozessdaten ermöglicht die lückenlose Dokumentation von Druckaufträgen und sorgt für Überwachung in Echtzeit. Ein WQXGA-Projektor sorgt für eine höhere Auflösung von 2560x1600 Pixel und garantiert die absolute Präzision gedruckter Komponenten, speziell im Mikrobereich. Nach oben schwenkbare Fronttüren und das eigens entwickelte ergonomische Design vereinfachen die Bedienbarkeit.

FUNKTIONSPRINZIP DER LCM-TECHNOLOGIE

Die von Lithoz entwickelte LCM (Lithography-based Additive Manufacturing)-Technologie basiert auf dem Prinzip der Photopolymerisation. Das keramische Pulver wird in einer lichtsensitiven organischen Matrix dispergiert und durch Maskenbelichtung selektiv strukturiert.

Der Aufbau des CeraFab-Systems umfasst eine Wanne, die mit dem lichtaushärtenden Schlicker gefüllt wird. In Kombination mit einer Rakel wird durch eine Drehbewegung eine Schicht Schlicker appliziert. Der Boden der Wanne ist transparent, sodass der Schlicker von unten belichtet werden kann. Lithoz verwendet dazu ein speziell entwickeltes Projektionssystem, bei dem die Light-Engine auf eine eigens entwickelte Optik genau abgestimmt ist.

Für die Belichtung werden LEDs verwendet, weil sich diese durch eine hohe Lebensdauer, einer homogenen Lichtverteilung sowie durch eine konstante Lichtleistung auszeichnen. Das projizierte Bild wird über eine digitale Mikrospiegelvorrichtung (DMD, Digital Mirror Device) erzeugt. Auf diesem Spiegelarray befinden sich mehr als 2 Mio. Spiegel, die individuell gesteuert werden können und von den LEDs beleuchtet werden. Jeder dieser Spiegel kann einzeln und gleichzeitig ein- und ausgeschaltet werden, wodurch eine dynamische Maskenbelichtung möglich ist. Diese hat den Vorteil, dass sie die gesamte Fläche zur gleichen Zeit belichtet und somit die Belichtungsdauer unabhängig vom zu belichtenden Querschnitt ist.

Leicht integrierbare Systeme

Durch die intuitive Benutzeroberfläche und den hohen Automatisierungsgrades der Systeme ist eine rasche Einschulung und eine einfache Bedienung der Maschinen gewährleistet.

Die Systeme verfügen über ein funktionelles Design und weisen einen geringen Platzbedarf auf (Stellfläche 1,2 m × 0,6 m; Höhe 1,8 m) und lassen sich daher einfach in bestehende Produktionsumgebungen integrieren. Durch das auf LED-Technologie basierende Projektionssystem müssen keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden.

Einfache Datenvorbereitung

Die Datenvorbereitung erfolgt bequem direkt vom Arbeitsplatz aus. Mittels der CeraFab DP (Data Preprocessing) Software können alle relevanten Prozessparameter festgelegt werden.

Das konstruierte 3D-Modell wird von der Software in einzelne Schichten zerlegt und für den Produktionsprozess aufbereitet. Außerdem besteht die Möglichkeit, die gewünschten Bauparameter zu speichern bzw. diese im Bedarfsfall flexibel zu verändern. Die Software gestattet auch eine Vorschau auf den Schichtenaufbau, anhand dessen eine Fehlerüberprüfung bereits vor dem Bauprozess vorgenommen werden kann.

Maschinensteuerung & Wartung

Mit der CeraFab HC (Hardware Control) werden alle notwendigen Prozesse einfach und übersichtlich direkt an der Maschine vorgenommen.

Die benutzerfreundliche Oberfläche gibt rasch Auskunft über den aktuellen Baustatus und die verbleibende Zeit bis zur Fertigstellung der Bauteile. Das System ist so konzipiert, dass dessen Bedienung rasch und einfach erlernt werden kann. Mit Hilfe von wenigen Tasten kann die Steuerung der Maschine vorgenommen werden. Die CeraFab-Systeme zeichnen sich zudem durch ihre einfache Wartung aus. Ein Materialwechsel kann innerhalb von fünf Minuten abgeschlossen werden.

Niedrige Betriebs- & Energiekosten

Bei der Entwicklung der CeraFab-Systeme wurde besonders auf niedrige Betriebskosten durch geringen Energieverbrauch geachtet.

Die CeraFab-Systeme verwenden eine auf LED basierende Belichtungseinheit zur Generierung der Schichtinformation. Dadurch werden sowohl die Betriebskosten als auch der Energieverbrauch niedrig gehalten. Der CeraFab weist den gleichen Energiebedarf wie ein konventioneller PC auf.

Materialsparende Produktion ab Losgrösse 1

Durch die spezielle Bottom-up-Anordnung (Belichtung von unten durch eine durchsichtige Wanne) benötigen die CeraFab-Systeme nur so viel Material wie für den Aufbau der Schichten benötigt wird.

Das LCM-Verfahren macht es zudem möglich, das Material wiederzuverwenden. Ein Materialtausch kann innerhalb von 5 Minuten durchgeführt werden, da nur Wanne und Bauplattform getauscht werden müssen. Das von Lithoz entwickelte Dosiersystem berechnet im Vorfeld jedes Baujobs automatisch den geplanten Materialverbrauch. Dadurch ist auch bei längeren Baujobs keine manuelle Nachdosierung des Schlickers notwendig.

Nachbearbeitung

Mit dem LCM-Verfahren werden konventionelle Grünkörper hergestellt, die im Folgenden, gleich wie bei klassischen keramischen Verfahren, entbindert und gesintert werden.

Die Bauteile können nach dem Bauprozess oder im (vor-)gesinterten Zustand mit allen keramischen Nachbearbeitungsmöglichkeiten wie z.B. Fräsen, Schleifen, Polieren bearbeitet werden.