Festoxid-Brennstoffzellen für leichte Wasserstoffantriebe
Ein Forschungsteam der Technical University of Denmark (DTU) hat einen bahnbrechenden architektonischen Ansatz für das Design von Festoxid-Brennstoffzellen (SOFCs) vorgestellt, der die Energiewende im Verkehrssektor beschleunigen soll, indem effizientere Brennstoffzellenantriebe ermöglicht werden.
Das Team definierte das Leistungsgewicht als Schlüsselparameter für SOFCs, um die Leistung und die Reichweite von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen auf ein neues Niveau zu heben, und entwickelte monolithische SOFCs mit naturinspirierten, dünnwandigen Gyroid-Geometrien aus yttriumoxidstabilisiertem Zirkonoxid (8YSZ), die auf ihrer kürzlich erworbenen Lithoz CeraFab-Anlage gedruckt wurden.
Die neue Architektur erreicht Leistungsgewichte von nahezu 1 W g⁻¹, verglichen mit etwa 0,2 W g⁻¹ bei herkömmlichen planaren SOFC-Architekturen.
Die Abkehr vom Stapeln planarer Komponenten hat das Potenzial, die Suche nach noch höheren Leistungsdichten für wasserstoffbasierte Antriebssysteme grundlegend zu verändern. Die Kombination aus dünnen Innenwänden sowie dem Wegfall von Interkonnektoren und Dichtungen führt zu einer drastischen Gewichtsreduzierung, verringerten thermischen Fehlanpassungen und mechanischen Spannungen. Gleichzeitig wird die Nutzung des verfügbaren Bauraums deutlich verbessert.







