• Branchen
  • 3D-Drucker
  • Materialien
Menu
 

Materialien

Calciumphosphate

Calciumphosphate sind bioresorbierbar, was bedeutet, dass sie vom Körper abgebaut und durch körpereigenes Gewebe ersetzt werden. Daher zählen sie zu den etablierten Werkstoffen für den Knochenersatz in der regenerativen Medizin.

LithaBone TCP 300
  • Chirurgie
  • Knochenersatz Implantate
  • Scaffolds
LithaBone HA 480
  • MKG Chirurgie
  • Knochenersatz Implantat
  • Neurochirurgie
Mehr über erfolgreiche Serienproduktion mit Lithoz LCM Druckern?
Wir beraten Sie gerne!

FAQ

Welche Materialklassen stehen für das LCM-Verfahren zur Auswahl?

Für das LCM-Verfahren (Lithography-based Ceramic Manufacturing) bieten wir eine breite Palette an Hochleistungskeramiken zur Anwendung in Industrie, Luft- und Raumfahrt sowie Medizin und Dentaltechnik. Zur Auswahl stehen zahlreiche Materialklassen: Neben Calciumphosphaten (LithaBone) für Knochenimplantate zählen etwa Aluminiumoxid (LithaLox), Zirconiumdioxid (LithaCon), Verbundkeramiken (ATZ und ZTA), Siliciumnitrid (LithaNit), Silica-basierte Keramik (LithaCore) oder Aluminiumnitrid (LithaFlux) zum Angebot. Die beiden LithaBone Calciumphosphate im Angebot sind Tricalciumphosphat und Hydroxylapatite zeichnen sich durch ihre Bioresorbierbarkeit aus und eignen sich hervorragend für Knochenimplantate. Darüber hinaus arbeiten wir laufend an innovativen Materialien, zuletzt an hochdielektrischen Keramiken, Piezokeramik und LithaGlass auf Quarzglas-Basis.

Entsprechen die Eigenschaften der 3D-gedruckten Bauteile denen konventionell hergestellter Keramik?

Ja. Mit der LCM-Technologie realisierte Materialien erfüllen oder übertreffen die mechanische Leistung und Reproduzierbarkeit von Bauteilen aus konventioneller Produktion. Nach dem 3D-Druck wird der organische Binder vollständig entfernt und das Bauteil hernach gesintert – zurück bleibt reine Calciumphosphat-Keramik. Bei bioresorbierbaren Werkstoffen wie Calciumphosphat (LithaBone) kommt es auf eine definierte Porenstruktur und Geometrie an, die darüber entscheiden, wie schnell Knochenzellen das Implantat durchwachsen und das Material resorbiert wird. Genau hier liegt der große Vorteil des LCM-Verfahrens: Porengröße und -geometrie lassen sich in einem CAD-Modell (Computer-Aided Design) exakt definieren und fertigen.

Sind die Lithoz-Materialien für den Einsatz in der Medizin- und Dentaltechnik zertifiziert?

Ja. Mit der LCM-Technologie lassen sich die strengen medizinischen Standards erfüllen. Alle unsere keramischen Werkstoffe sind nach ISO 13485 zertifiziert. In LithaBone TCP 300 kommt ausschließlich nach ASTM F1088 zertifiziertes TCP-Pulver (Tricalciumphosphat) zum Einsatz, das für Humanimplantate geeignet ist. Die Sinterteile sind gemäß ISO 10993-5 nicht zytotoxisch.

Können mit den Materialien auch extrem feine Kanäle oder dicke Wandstärken gedruckt werden?

Ja. Das LCM-Verfahren erlaubt bei keramischen Komponenten einen bisher unerreichten Grad an Detailgenauigkeit und Gestaltungsfreiheit. Das Alumina LithaLox 360 ist beispielsweise auf feinste Strukturen ausgelegt, während LithaCon ATZ 980 auf hohe Wandstärken abgestimmt ist. Bei Calciumphosphaten steht die definierte Porenstruktur im Vordergrund, damit Knochenzellen je nach Bedarf einwachsen können: Poren, Kanäle und Gitterstrukturen lassen sich exakt nach CAD fertigen und somit der Heilverlauf beeinflussen.

Kontaktieren Sie unser Team
Nehmen Sie Kontakt auf und lassen Sie sich von unserem ExpertInnen-Team zu Ihrer Anwendung beraten!