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Materialien

Zirconia

Zirkoniumdioxid kommt dort zum Einsatz, wo besonders hohe Anforderungen an das Material gestellt werden. Der Werkstoff überzeugt durch beeindruckende Biegefestigkeit, Bruchzähigkeit und Härte sowie einer ausgezeichneten Biokompatibilität aber auch Ästhetik.

LithaCon 3Y 210
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FAQ

Welche Materialklassen stehen für das LCM-Verfahren zur Auswahl?

Lithoz bietet eine große Auswahl an hochwertigen Materialien für das LCM-Verfahren, darunter Zirconiumdioxid, (LithaCon), Aluminiumoxid (LithaLox), Verbundkeramiken (ATZ und ZTA), Siliciumnitrid (LithaNit), Silica-basierte Keramik (LithaCore), Aluminiumnitrid (LithaFlux) oder Calciumphosphate (LithaBone). Unter den zahlreichen Materialklassen eignet sich Zirconia besonders für Anwendungen mit extremen Anforderungen an das Material, wie etwa Dentalimplantate oder andere dentale Anwendungen aus Zirconia. Mit 1.000 MPa Biegefestigkeit, hoher Bruchzähigkeit und ausgeprägter Beständigkeit gegen Temperaturschocks oder chemische Korrosion ist Zirconiumdioxid die erste Wahl für hochbeanspruchte, aber auch ästhetische Strukturelemente.

Entsprechen die Eigenschaften der 3D-gedruckten Bauteile denen konventionell hergestellter Keramik?

Ja. Die 3D-gedruckten Bauteile entsprechen den Eigenschaften konventionell hergestellter Teile. Als Beispiel erreicht LithaCon 3Y 210 eine 4-Punkt-Biegefestigkeit von über 1.000 MPa bei 99,4 % relativer Dichte und einer Bruchzähigkeit von 10–13 MPa·m¹ᐟ². Alumina-toughened zirconia (ATZ) führt die vorteilhaftesten Materialeigenschaften von Aluminiumoxid und Zirkoniumdioxid zusammen und erreicht eine relative Dichte von über 99 %, eine Biegefestigkeit von über 1.100 MPa und eine Härte von 1.400 HV10.

Sind die Lithoz-Materialien für den Einsatz in der Medizin- und Dentaltechnik zertifiziert?

Ja. Lithoz-Materialien werden in Reinraumumgebung produziert und sind nach ISO 9001:2015 und ISO 13485 zertifiziert. Dank strenger Entwicklungsprozesse, ausführlicher Dokumentation und des regen Austausches mit renommierten Forschungsinstituten wie dem FGK und dem Fraunhofer IKTS genießen unsere Materialien das Vertrauen weltweit führender Unternehmen. Zirconia ist ein häufig genutzter Werkstoff in der Medizin- und Dentaltechnik. Durch seine hohe Biokompatibilität und Bruchfestigkeit eignet sich 3D gedrucktes Zirconia unter anderem für dentale Anwendungen wie Dentalimplantate aus Zirconia oder auch orthopädische Implantate.

Können mit den Materialien auch extrem feine Kanäle oder dicke Wandstärken gedruckt werden?

Ja. Es gibt sowohl für feine Strukturen von unter 100 µm als auch für Wandstärken bis 20 mm speziell darauf ausgelegte Werkstoffe. LithaCon 3Y 210 ist durch seine hohe Grünfestigkeit speziell auf filigrane und komplexe Teile zugeschnitten. Am anderen Ende des Spektrums erlaubt LithaCon ATZ 980 Wandstärken von bis zu 20 mm bei 750 MPa charakteristischer Festigkeit.

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